Für die Wärmebehandlung von Bauteilen und Komponenten gibt es eine
Vielzahl von Ofenanlagen, die je nach Verfahren und
Durchsatzanforderungen unterschiedlich konzipiert sind.
Neben
den Verfahren selbst, die richtig angewandt und beherrscht werden
müssen, erfordern die Ofenanlagen, die normalerweise in einem
Temperaturbereich von 850 bis 1100° C betrieben werden, eine
ausgezeichnete Sachkenntnis insbesondere dann wenn Störungen auftreten,
die das Produkt-bzw. Produktionsergebnis negativ beeinflussen wie z.B.:
- Temperaturungleichmäßigkeiten
- Brennerprobleme (hoher Verschleiß, metal dusting etc.)
- Sonden-Störungen (Messfehler, Alterung etc.)
- zu schneller Muffelverschleiß (Risse, Ausbrechungen,Verglasung etc.)
- Versagen der internen Transport-Systeme (Ketten etc.)
- mangelhafte Türabdichtungen
- kurze Lebensdauer der Umwälzventilatoren
- unzureichendes Abschreckverhalten
- Korrosion der Ofengehäuse
- Störungen bei der Wärmebehandlungsatmosphäre
- Probleme bei der Anlagen- und Verfahrensregelung